The Notwist & Portmanteau in der Posthalle Würzburg

Diesen Abend sollte Portmanteau mein Herz erobern, mit ihrer Affinität zu Beat & Groove. Ein impulsiver Schlagzeuger gepaart mit einem Mann an Synthesizer & Macbook (und einer Art Theremin?) ergab live eine Mischung, die besser nicht sein konnte. Ich lasse mal Bilder sprechen.



“The Notwist” gilt nicht umsonst als eine der einflussreichsten Indiependentbands, die wir in Deutschland haben. Mal impulsiv-gequält, mal einzigartig melancholisch und immer unterstrichen von einer unvergleichbaren Souveränität und einer Prise Improvisation. Kein Lied wie es auf der Platte ist, so sollte es live sein. Der elektronischen Umschwung, den “The Notwist” mal vollzogen hat, tut gut. Mit vielen, aber unaufdringlichen Effekten bekommen die Lieder noch mehr Melodie und der Drang mit diesen zu spielen, ist allgegenwärtig.

Diesmal gabs in der Posthalle erschwerte Rahmenbedingungen für die Fotografen. Kein Graben heißt: Kampf. Kampf von links nach rechts zu kommen, Kampf um nicht gestoßen zu werden, Kampf um jedes Foto. Dafür keine Auflagen à la “nur Song 2 & 3, kein Blitz” wie bei Tocotronic.


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